pfSense APC USV per SNMP mit apcupsd in 3 Schritten konfigurieren

Du möchtest deine pfSense Firewall per SNMP und dem Plugin Package apcupsd mit einer USV verbinden, um im Falle eines Stromausfalls die Firewall automatisch sauber herunterfahren zu können? Dann bist du hier genau richtig! Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du apcupsd installierst und eine USV konfigurierst.

pfsense_apc_usv_per_snmp_apcupsd_verbinden_vorschau

1. Schritt - apcupsd im pfSense Package Manager installieren

Um eine USV mit pfSense verbinden zu können, muss das Paket „apcupsd“ im Package Manager von pfSense installiert werden.

Klicke dazu in der Menüleiste auf System -> Package Manager.

Im Package Manager muss dann oben auf „Available Packages“ geklickt werden, damit du dir alle verfügbaren Pakete anzeigen lassen kannst. Da „apcupsd“ mit A anfängt, wird das Paket recht weit oben gelistet. Klicke bei diesem Paket dann rechts auf „Install“.

Die Installation des Pakets muss danach nochmal mit dem klick auf „Confirm“ bestätigt werden.

Die Installation des Pakets dauert nicht sehr lange. Dass die Installation abgeschlossen ist, kannst du an dem grünen Fortschrittsbalken und der Konsolenausgabe „Success“ erkennen.

2. Schritt - USV mit SNMP in apcupsd konfigurieren

Nachdem die Installation des Pakets abgeschlossen ist, kannst du mit der Konfiguration beginnen.

Klicke dazu in der Menüleiste unter „Services“ auf „Apcupsd“.

Als Erstes solltest du den „APC UPS Daemon service“ mit dem klick auf die Checkbox aktivieren.

Für „UPS Name“ kannst du einen beliebigen Namen deiner Wahl angeben.

Für „UPS Cable“ wählen wir „ether“, da die USV mit SNMP konfiguriert werden soll.

Bei „UPS Type“ geben wir „snmp“ an, da ebenfalls die USV per SNMP konfiguriert werden soll.

Device“ ist der wichtigste Konfigurationsschritt. Dort geben wir folgende Parameter an:

 

HOSTNAME:PORT:VENDOR:COMMUNITY

 

Als „HOSTNAME“ muss der Hostname oder die IP-Adresse der USV angegeben werden.

Der Standard Port für „PORT“ ist 161.

Bei einer USV von APC ist der „VENDOR“ APC.

COMMUNITY“ ist ein Parameter der SNMP Verbindung. Dieser ist üblicherweise „private.

Die Verbindung zur USV ist nun konfiguriert. Nun muss noch das Verhalten der pfSense Firewall im Falle eines Stromausfalls konfiguriert werden.

Als „Battery Level“ wird eine Prozentzahl (ohne %-Zeichen) angegeben. Wenn die Batterie der USV diesen Wert erreicht, fährt die Firewall automatisch herunter.

Unter „Minutes“ wird ein Minuten-Wert angegeben. Die USV berechnet ständig, wie lange die Batterie mit der angeschlossenen Leistung hält. Wenn der berechnete Wert den angegebenen Wert aus diesem Feld erreicht, wird die pfSense Firewall heruntergefahren.

Der „Minutes“ Paramter ist ggf. etwas genauer und sicherer. Wir haben hier 2 Minuten gewählt, da pfSense in unseren Erfahrungen recht schnell mit dem herunterfahren ist.

„Shutdown Behavior“ legt fest, wie die pfSense heruntergefahren wird. Wir wählen hier „Halt“.

Mit dem Parameter „E-mail notifications“ kann man noch festlegen, wie im Falle einer Status-Änderung der USV Benachrichtigungen per Mail versendet werden.

Wir wählen hier „php“, da dies den eingebauten Mailer-Daemon der pfSense nutzt und dieser sowieso konfiguriert sein sollte.

Nach Abschluss der Konfiguration klicken wir noch auf „Save“.

pfsense apc usv per snmp apcupsd verbinden 11

3. Schritt - Status der USV abrufen

Im Reiter „Status“ kann man noch den aktuellen Status der USV abrufen. Hier können sehr viele Parameter ausgelesen werden. Hier ein Beispiel:

pfsense apc usv per snmp apcupsd verbinden 12

Fertig!

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